Sie fordern die Überwachung an
Ein Formular mit Domain, Firma und Anschrift. Die Anschrift brauche ich für den Auftragsverarbeitungsvertrag, den Sie vorher zu sehen bekommen.
Leistung
Auf diese Frage hat fast kein Betrieb eine Antwort. Ich nehme die Berichte entgegen, die Google, Microsoft und die anderen Mailanbieter täglich über Ihre Domain verschicken, werte sie aus und zeige Ihnen das Ergebnis.
Jeder kann eine E-Mail verschicken, in der Ihre Firmenadresse als Absender steht. Dafür braucht es keinen Zugriff auf Ihr Postfach und kein gestohlenes Kennwort — die Absenderzeile ist frei wählbar, so wie der Absender auf einem Briefumschlag.
Drei Einträge im DNS wehren das ab: SPF legt fest, welche Server senden dürfen, DKIM unterschreibt jede Nachricht, und DMARC sagt dem Empfänger, was mit Post geschehen soll, die beides nicht besteht.
Der Haken: Die meisten DMARC-Einträge, die ich sehe, stehen auf
p=none. Das heißt
„beobachten, nicht abwehren" — und ist als Übergang richtig. Nur schaut niemand
hin. Ein Eintrag, der beobachtet und den keiner liest, ist wirkungslos.
Ein Handgriff bei Ihnen, der Rest bei mir.
Ein Formular mit Domain, Firma und Anschrift. Die Anschrift brauche ich für den Auftragsverarbeitungsvertrag, den Sie vorher zu sehen bekommen.
Ich schicke Ihnen den fertigen Eintrag. Wer schon einen DMARC-Eintrag hat, ergänzt ihn nur. Das ist der einzige Handgriff auf Ihrer Seite.
Google, Microsoft, Web.de und die übrigen Anbieter schicken täglich eine Sammelauswertung. Sie landen auf meinem Server und werden ausgewertet.
Im Portal steht, welche Systeme Mail mit Ihrer Absenderdomain verschicken, wie viele Nachrichten das sind und ob sie die Prüfung bestehen.
Zwischen Schritt 2 und 3 vergeht ein Tag: Die Mailanbieter verschicken ihre Sammelberichte einmal täglich, nicht sofort.
Die Berichte liegen auf meinem eigenen Server in Deutschland — nicht bei einem Anbieter, dessen Geschäftsmodell Sie nicht kennen. Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bekommen Sie vorgelegt, bevor der erste Bericht eintrifft.
Wenn Sie nicht wissen, wie Ihre Domain gerade dasteht: Der Sicherheitscheck kostet nichts und sagt Ihnen in wenigen Minuten, ob SPF, DKIM und DMARC stehen und ob eine Berichtsadresse hinterlegt ist. Erst danach stellt sich die Frage, ob sich eine laufende Überwachung lohnt.
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Firma und Anschrift brauche ich für den Auftragsverarbeitungsvertrag — den bekommen Sie vorgelegt, bevor der erste Bericht eintrifft.
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